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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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2ich II. Antiquarische Aufsätze.

Weh! mir, daß ich in frischem JugendzeitenDie Welt genoß mit aller Göttergunst.

Ich buhle nicht um Eure Trefflichkeiten;

Und schus ich meine Schöpfung Euch umsonst,Erstarb sie euch mit abgelebten Jahren,

So geht und bleibet was Ihr sepd Barbaren,

Nicht also! sprach und kniete ihr zu Füßen,Inbrünstig bittend P sp c h e-C a r i t a.

Auch Du sollst unsres Sieges mit genießen,

In Dir ist huldreich unsre Freundin da.

Erweiche Dich! Wir können nie Dich missen;Sei Du mitwirkend uns zur Hülfe nah.

Die Zeiten wechseln mit Geschäft und Stunden /Das Neue kommt; das Alte ist verschwunden.

Was wir bedürfen ist der Menschen HerzenVon innen aus zu bilden, zu erziehn.

Eie für gemeinsam Wohl in Freud' und Schmer;

zcn

Tief zu erregen, daß sie göttlich glühn.

In Ein Bestreben nicht zu Tand und Scherzen^Die Kraft der Liebenden vereint zu ziehnBcgeistre sie mit dieser Art Ideen,

Und Deine Werke werden nie vergehen.

Was soll der alte Wust? Kunstschmeichcleien!

Ein langst verblichner, hohler, leerer Tand.

Die Menschheit will der Mcnschheit sich

erfreuen;

Du, ihre Tochter, beut ihr Deine Hand.