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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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213
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n. Antiquarische Aufsätze.

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Ihn kümmert keines Wundgedrückten Schmerz.Und solchen dientet Ihr als Schmeichlerinnen?Süssnahrend ihren Uebcrmuth, Sklavinnen!

Noch jetzt, zu meinem innern stillen Leiden,

Seh ich den Trug, mit dem die Kunst betrügt,

Den falschen Ruhm und Reiz,, die falschen

Freuden,

Mit denen thörigt sie beglückt und lügt,

Sie laßt das Auge, laßt den Sinn sich weiden,Indeß das Herz sich leer und albern wiegt,Umklammert es mit Eis für wahre SchmerzenUnd nährt das Püppchen mit Ideen sc Herzen.

Was soll Dein A dp tum*) an dessen SchattenSich Aberglaub' und Jrrthum ewig hangt?

Kann je sich Wahrheit mit der Lüge gatten?

Erhalt die Kunft, was der Verstand verdrängt?Sprich! Altete nicht Eypris, ob der Matten,

Ihr Künste, gleich den Balsam reichlich schenkt?Unselge Mühe, durch den Stein, den kalten.Vermoderte Gedanken festzuhalten!"

Hast Du geendet? sprach mit BitterkeitenDie alte, strenge, majestatsche Kunst.-

*) Das innre Heiligthum, die Nische, in der derGott oder Göttin stand.