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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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200 I. Zur römischen Literatur.

Ironie. Damit ich hier vor deinem Throndie verhaßte auf immer wegwersen könnte, indem ichein andres Symbol aus Deiner Hand erwarte.

Kritik. Das soll dir werden. Zuvor abersage mir: von wem empfingst du die Gabe, dichzu verwandeln.

Ironie. Von meiner Mutter, einer Nym-phe unsterblichen Geschlechtes; Euphrosyne warihr Name. Zn meiner Kindheit verließ sie michbald.Ich werde um dich schweben, sagte sie, undin Gefahren deine Schritte leiten; aber erziehenmußt Du dich selbst, und kannst es, Kraft deinesDaterS. Zu seiner Zeit erscheine ich dir wieder."Sie erschien mir gestern, lobcte mich und gab mir diesen Ring und diesen Helm. Beide machenmich unsichtbar und verwandeln mich, wie ich will;doch unter harten Gesetzen, die keinen Misbrauchdulden. Gebieterin, sie wies mich zu Dir; meineVerwandschaft aber sagte sic mir nicht; daher nann-te ich Dich, verzeihe es,, Schwester.

Kritik. Empfange dann dies Werkzeug ausmeiner Hand, das beste, was ich Dir geben kann,diesen Köcher voll Pfeile und diesen Bogen. Einsterlegte Diana damit das streifende Wild auf denBergen; A mor stahl ihr Bogen und Köcher, alsihr Blick an Endymion hing, und tauchte jedenPfeil in den Kastalischen Duell. Jetzt trifft er, oh-ne tief zu verwunden; sein Schmerz ist immerheilsam. Deiner Pflicht getreu, gebrauche den Bo,