1. Zur römischen Literatur.
bald unleidlich. Das Flittcrspiel der Parokicenhatte ich durch Schab, n kenn.» gelernt; das Höcke-richtc und Falsche übertriebner Charaktere zeigtestDu mir. Auf dem Theater sowohl als in der Zeich-nung sind mir diese Carricaturen jetzt unleidlich; dieLlla-Potrida sogenannt sa lyrischer C h a-ractcre, ist mir höchst zuwider. Ich wollte zumOehrgedicht, zur Deklamation, zur eifern-den Predigt fliehen und mich in sie verweben; inNci'pielen zeigtest du mir die l.nform auch dieserBeimischung in sehr berühmten Beispielen. S a-tvrische Lekrdicbier und Lehrpredigeralter und neuer Zeit wurden in litten Fehler» nichtgeschonet. Aus allem sab ich, wozu ich Einzig be-stimmt sey; darf ichs sagen ?
Kritik. Warum nicht?
Ironie. Eine Ausrichter in DeinesAmtes zu fern, Hohe, feste Kritik; ich bin Dei-nes Gesch'echtes. Ware ich dies nicht, läge Deinklrtbeil, auf prüfender Waage gewogen, mir nichtzum Grunde; woher bekäme ich auch zum lindestenTadel Vollmacht? Was für einen Grundhatte er? welche Wirkn ng konnte erlaben? Nunaber, entsprossen aus Eurem Blut, und vom Geistmeiner Mutter zugleich beseelet, stehen mir alleGestalten zu Gebot, in denen ich nie mirselbst, desto leichter aber jeder Gattung des Vortra-ges diene. Der Epopee, wie dem Drama, der Er-zählung und Fabel, selbst dem kleinen Sinngedichtetrage ich unsichtbar Wendungen oder Materie herbei,zeige mich nur Augenblicke und verschwinde. . Jeder