196 I. Zur römischen Literatur.
Engländern zu Gefallen zog er die Linien seiner Ear-ricaturen so lang und qucer; er machte seine Umris-se so ausführlich und mahlte sie in der eigenstenSprache der Thoren so aus, daß Blödsinnige einige sei-ner Ironien , seine p 0 l i t en Gespräche;. B.für echte Wahrheit nahmen. Sein Mährchenvon der Tonne brachte ihn daher um den Bi-schofshut; sein satyrischcr Vorschlag das Ehristcri-ll, u m abzusc h affen, so massiv er ausgeführtist, brachte ihn, den strengsten Berthe idiger der hohenKirche und den religiösesten Mann in das Gerüchtder Jrreligiösitat. So lohnen darstellende P a-rodieen, in denen Er vielleicht der größeste Mei-ster aller Zeiten war: denn überhaupt ist Ironieeine Würze für wenige Gaumen.
Kritik. Leider. Unter allen Nationen giebt csvon MiSverstanduiffen derselben lächerliche Beispiele.
Satyre. Ich ward also auch der Kunstzuparodiren müde: denn, sprach ich zu mirselbst, „warum der Schatte des Thoren seyn, dermit seiner Person verschwindet? Schaffe seldst-bcst eh ende Werke." Aber welche ? und wie ?Ich fragte meinen Lehrer darum, der mich von man-cher Thorheit.abgebracht hatte; er konnte mir aberkeine Auskunft geben. Glücklicher Weise fand ichda — meinen Vater. Siehe, dort kommt er.
Kritik. Ep, dem Vater? Es ist mein äl-terer Bruder.