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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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193
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I. Jur römischen Literatur. igZ

Kritik. Ein gefährliches Spiel! Es läßtGroll und Feindschaft im Herzen nach. Außer demKreise unschuldiger Menschen und fester Freunde blei-be es den Wilden.

Satyre. Und doch liebten Deine Griechenbas Scherbengericht übermächtiger oder übcr-müthiger Personen sehr

Kritik. Zu einer Zeit, da sie auch noch, we-nigstens hierin», ein wenig Wilde waren.

Satyre. Die alte Komödie detomponir-t« den Helden; das salyrische Stück, das den Hel-denspiclen folgte, gab dem kühnsten Spott Raum

Kritik. Fahre fort in Deiner Geschichte.

Satyre. Gewiß wäre ich mitNieiner Carri-catur - Mimik und dem Tadelspicl zu Grun-de gegangen, hätte mich Äkcht ein MaNN ausgenom-men, der sich meinen Vetter nannte; Ausländergrüßten ihn mit dem Namen LI 6usro.

Kritik. Der Geschmack, dein Onkel?

Satyre. Er entwöhnte mich von lcetcn Gäf-feteien des Lächerliche» sowohl als von Grimassender Nachäffung, so auch vom groben Tadel. MitHebebäumcn, Meynte er, müsse man niemand we-der zu Tode kitzeln, noch im Spott zu Boden schla-gen; also lernte ich von ihm zuerst die Kunst, fei-nere Fehler zu entdecken, Thorheiten feiner zu zer-gliedern, falschen Glanz zu zerstreuen u. f. Sienennen es jetzt Persi flage.

Herders Werke Lit.u. Kunst. Xl. N

Köm Kit.