I, Zur römischen Literatur. 187
gölten. Wenn er dem Ritter Tcmple gefällig,des jungen Charles Boyle Parthei, mit bit-kerm Spott, unkundig der Sache, nakm, so verun-glimpfte Charles Boyle als Graf OrrerySwifts Namen ungerecht nach seinem Tode. *)
Statt vieler Proben, die von der Ueb er-wacht des Bentlepischen Scharfsinns in der Kritikangeführt werden könnten, stehe nur eine hier, zu-mal sie, indem sie niederdrückte, auch aufhalf.
Als Ti der ins Hemsterhuis, dessen Na-men Jever mit Hochachtung nennet und an welchemRuhnken, wie schon gesagt worden, das Bildeines vollkommenen Kritikers dargestellthat, **) in jüngeren Jahren sich seiner allgemein-geschätzten Ausgabe des Julius Pollux uilcer-zog, und über das^, was. er als Probe leistete, vonGravius u. a. viel Lob empfing/ bekam er aucheinen Brief von Bentlcy, der ihn nicht nur lobte,sondern ihm auch eigne Verbesserungen mehrerer vonPollux angeführter Griechischer Komiker mittheilte.Hemsterhuis, sie mit seiner Arbeit vergleichend,fand diese so tief unter jenen, daß er, mißvergnügtMtt sich selbst, das Studium griechischer Kritik ganzaufzuheben im Begriff war, und Monate lang kein
Orrery väterliche Briefe an seinen Sohn, überSwifts Leben und Schriften. Uebersetzt Hamb,und Leipz. 0762.
lüllogiiini l'id. Hemsterliusii arictorsRuhnlesiiio. abgcdruckt in Harles Vitis klii-lolngor. Vol. IV,