I. Zur römischen Literatur.
i85
Autoren z. B. über Muni lins, Cicero, He-svchius, Lucrez r>. st sind späterhin seine An-merkungen benutzt worden und überhaupt sollte keinWort, das Ventlep in irgend einem Fach desAlterthums und der Kritik schrieb, unbenutzt bleiben.Zuletzt wagte er sich an eine Ausgabe von Miltonsverlornem Paradiese, die aber wenig Beifall fand,obwohl er seine Verbesserungen nicht wie bei Hora;in den Text rückte. Zn später» Ausgaben findetman sie hie und da angeführt und meistens — wi-derleget.
Von Bentley's akademischen Streitigkeiten undProcessen schweigen wir; traurig, daß ein so seltnerMann, von dem man jeden Federzug auskaufen
möchte, über solche Dinge, und wie unangenehm!Jahre verlieren mußte. Bei allem Aerger', (der in-des Ihm nicht schadete) l.bte er achtzig Jahre.Seine kurze Grabschrift in der Kapelle des Dreieinig-keikscollegiums zu Cambridge ist:
H. L. L.
Il.iLsmrckr.'.8 ststuntstsius
8. P, ?. k.
Ostnit XIV. lul. 1742.
/.etutis Lv.
Mancherlei) Gedanken drangen sich dem Leser auf,der Bentlev's Talente und Schriften mit seinem
Leben zusammen als Eins betrachtet.
r. Wie kommts, daß die Wortkritiker und Al-terthumsgelehrte gewöhnlich die gröbsten Schrift-