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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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184 I. Zur römischen Literatur.

Herstellen wollte; ein Unternehmen das er in vielenStellen glücklich bestand, obwobl er in andern sichäußerst geschmacklos zeigte und sich auch hiebei diebittersten Kritiken zuzog: *) denn die Schaar derHalb-Gelehrten haßte den gelehrten Bentlcy,nicht nur seiner Uebermacht, sondern auch seinerHarte, seines Stolzes wegen, in welchem er sichdreist als den gelehrtesten seiner Zeit, derer wohl auch seyn mochte, geachtet haben soll. Ebendieser Haß der Gelehrten und die Furcht der Geistlichenvor ihm war Ursache, daß seine anqekündigte Ausgabedes N- Testaments nicht zu Stande kam; manbesorgte, daß er mit diesem Text wie mit Hora; um-gehen würde. Und warum sollte ers nicht t Mitallen Fehlern, welche die Ausgabe gehabt hatte,Ware sie der Kritik äußerst nutzbar worden; jetzt ist,da sie unterblieb, ihr Verlust unersetzlich: denn einBentlcy, mit feinem Kopf und feinen Vorarbei-ten erscheint so bald nicht wieder.,

Die andern Elassikcr, auf die Bentlcy fürsPublikum Fleiß gewandt hat, sind Kallimachus,Terenz, Phadrus; beim zweiten ward Erder Wiedcrhersteller der Terenzischcn Versart undüberhaupt der Metrik der Alten. Auf seinenSchultern standen die Kritiker nach ihm. Uehcr viele

*) 1.6 Olerc's eensure snll jullßirient okUersce.lllbe Olles Lull blpnlles ot' Hoi»66 in. d.arin<>nll ünglisb, wirb a r^Jnslorion ot Ov. Lent.le^'s dioitzs. ^ristsLohus Lnii ^ Leittlei-iiins

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