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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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181
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I. Zur römischen Literatur. aSr

was er gesagt haben sollte; und zwar in ihrereignen neuen Sprache: denn jede andre und dieverständliche Sprache der Alten ward für populär,d. i. für untauglich erkläret. Rein schreiben mußteman gar nicht; sondern mystisch, barbarisch.

Die Zeit dieses Despotismus scholastischer Un-wissenheit ist vorüber; mich dünkt, wir kehren wie-der zur altern Kritik zurück, die lehrreich denSinn schärft, und für alles Große, Wahre,Schöne und Gute der Vor - und Mitwelt ihn un-verfälscht öffnet. Ja, da die wahre Kritik nichtetwa nur aus Michern, sondern vielmehr aus Ge-schäften und Erfahrungen hervorgeht und auf diesezurückwirket; mit wie geschärfterem Blick könnenund müssen w i r jetzt Kritik üben! Ein Jahrhun-dert ist hinter uns und fast in Allem haben wir eineRevolution der Denkart durchlebet. Manche derAlten sehen wir jetzt, (wer darf es läugnen?) mitganz anderm Blick an: über viclerley Dinge sinduns die Augen geöffnet.

i.

Richard Bentley.

Nicht als Gegner der Freidenker, *) ob er wohlauch als solcher gelesen zu werden verdient; selbst

*) Kenikerlls npon s lnie äisccnirs nk?ree-1Rin-klng, in i, lerrer tc> Ift 8. O, O. k>^ kliile-