t7>ü I. Zur römischen Literatur.
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Der Wolf und der Kranich.
Wer von Verruchten Lohn für sein VerdienstBegehrt, der sündigt zwiefach. Erstens, weilEr um Verruchte sich verdient gemacht,
Und Lohn begehrt, wo er kaum ungestraft entkommt.
Zn eines Wolfes Nachen steckt' ein Bein,
Das er zu gierig eingeschlungen, fest.
Es schmerzt ihn sehr: er lockt um grossen LohnDies Thier und jenes an, ihm auszuziehnSein Ucbel. Endlich, auf den Schwur desWolfs,
Wagt es der Kranich, trauet seinen HalsDer Lange nach, des Wolfes Nachen an,
Und heilt ihn glücklich. „Eid mir, spricht er,den
Mir zugeschwornen Lohn!" Undankbarer,Antwortet der Genesene: du hast-Von Glück zu sagen, dass du deinen HalsAus meiner Kehle brachtest, und willst Lohn?
ro.
Der Besuch der Katze bei der Henne.
Gute Henne, du stehest so krank; was fehlet dir
Armen? -
Sprach die Katze; mich schmerzt, glaub' es deinUngemach sehr!
Zit-