17c» I. Zur römischen Literatur.
Einst trieb die Raubgier ihn zum Altars hin:Er hascht das Opfer, mit ihm die Opferglut;
Die tragt er siegend hin in das Nest mit sich.
Die Winde wehen droben, das Nest entflammt,Des Adlers Jungen fallen versengt bjnab:
Der Fuchs erhascht sie, freuet der Beute sich,
Noch mehr der Rache, die an dem Feind et nahm.
Treulosigkeit bleibt selten unbestraft.
3 .
Adler, Hase und Käfer.
Verfolgt vom Adler flöhe zum Käfer einstDer Hase. Jener flehet den Adler an
Um seines Schutzfreunds Leben, doch unerhört!Und ew'ge Rache schwöret der Käfer ihm.
Wie sie zu nehmen? — Suchend des AdlersNest,
Der ausgcflogen, rollt er die Eier ihmFels ab; — die Eier liegen zerbrochen da:
Nun baut der Adler höher das neue Nest.
Der Kasir, kriecht zum höheren Nest emporUnd rollt die Eier wieder den Fels hinab: