164 I. Zur römischen Literatur.
Deinen rochen Bescntcr im Schistsgefaße verderben?
Und wozu das alles? daß dir statt ehrlicher Zinsen,
Fünf von hundert, dun Geld cilf karge Procente
gewinne?
Thue dir wohl! Laß uns die süße Blume des Le-bens
Brechrn! nur das heißt leben. Im Tode wirst du
dock) nichts, als
Schatten und Asch' und ein Mahrchen. Denke des
Todes fleißig!
Schnell vcrfliehet die Zeit; sie flieht indessen ich re-de —
Wie nun? was ist zu thun? Sie ziehn mit doppel-tem Hamen
Hieher dich und dorthin; welchen von beiden gehörst
du?
Welchem folgst du? Du mußt bald dem, bald die-sem. Ein Sklave
Immer gctheilt und ungewiß immer, wechselnd und
elend.
Glaub' auch nicht, wenn du einmal nein sagst und
dem Befehle
Widerstrebest; du seyst schon frei! du habest, die Ket-ten
Losgerissen!" Der Hund reißt auch mit Mühe d,n
Strick los;
Aber er schleppt ihn mit sich am Halse: man faßt
ihn wieder.
Davus, ruft Ehcrestratus aus (und biß sich die NagelWund!) ich befehle dir, Davus, es stracks zu glau-ben: ich will mir