I. Zur römischen Literatur. r5g
Freiheit gilts hier; nicht die Freiheit, dissich der Sklave,
Publius jetzt zu heißen und in der Velinischcn Zunft
nun
Auch vom schäbigen Korn sein Thcil zu holen, ver-dient hat.
Wahrhcitdürftige Menschen, die glauben können,
ein Umdrchn
Schaffe Römer. Der tückische Dama, nicht einen
Dreier wcrth,
Er, ein Eseltreiber - ein Schurk' und Bube: bei
seiner
Handvoll Futter stahl er: und nun kehrt plötzlich
sein Herr ihn
Um; vom Augenblicke des Umdrehns gehet ein an-drer —
Markus Dama daher. Ey trägst du Bedenken,
dein Geld hier
Auszuthun und Markus ist Bürge? Fürchtest du
dich noch,
Deine Sache zu führen; und Markus ist Richter?
Markus
Hat es gesagt: so ists! „O unterzeichne doch,
Markus,
Dies Wermachtniß !" — Ey das heißt Freiheit, die
uns ein Hut giebr!
„Nein, kein anderer nenne sich frei, alsdem es vergönnt ist,
„Wieerwill, zu leben. Ich dar fso le-ben; und also
„Bin ich freier, als Brutus."
„Halt! du schließest zu eilig-