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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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155
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I. Zur römischen Literatur. i55

Einsamkrächzend daher und murmelst unter den Zah-nen

Weiß nicht was Hochwichtiges her. Du blasest die

Backen

Nicht mit hohlem Geräusch auf, daß sie zerspringen

möchten.

Nein! du sprichst, wie die Menschen sprechen, aber

die Worte

Fügst du scharf zusammen und bleibst mit Mäßi-gung rund stets:

Weißt die Sitten, die Todtblaß Kranken mit rech-ten Arzneien

Anzugreifen und weißt des Fehls auch linde zu

spotten.

Daran halt dich und laß den Herren Myccnern ihr

Gastmahl,

Blutige Köpf' und Füße; richt du uns ein bürger-lich Mahl zu.

Persius.

Freilich treib' ich cs nicht darauf, mit windigen

Possen

Blätter aufzuschwellen, dem Dunst Gewichte zu

geben.

Wir hier sprechen allein; und darum will ich (die

Muse

Räkh mirs) alle mein Herz vor dir ausschütten. Wie

sehr Du

Mir im Innersten lebest, wie viel von meiner

Seele

Dein ftp, süßester Freund, Cornutus, möcht' ich

so gern dir