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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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152
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142 I. Zur römischen Literatur.

Erdfarb selbst, Herr Doktor! Sie sorgen für sich!

Ich brauche

Keinen Vormund! Ich Hab' ihn und werd' auch

Sie noch begraben!"

Nun, wohlan ! ich rede kein Wort mehr!"

Und damit fahrt der

Todtenblasse Mensch fein fort mit Schlemmen und

Baden:

Jetzt keucht er mit Mühe den bösen schwefligen

Othem

Langsam herauf; sein Fieber befallt ihn immer beim

Wein noch

Und der erwärmte Becher entsinkt den zitternden

Händen.

Nackt schon klappern die Zahn' ihm: die fetten nied-lichen Speisen

Laßt die schlotternde Lippe fallen - - In kurzem er-tönt die

Todtenglocke. Die Lichter brennen. Der Selige

kommt nun

Wohlgcsalbet mit Specereien aufs hohe Paradebctt,

Streckt die kalten Füße der Thür entgegen. Es

heben

Ihn die Sklaven (seit gestern nun befilzete Römer!)

Auf die Schultern und tragen - -

Elender! fühle den Puls mir

(Hör ich den Centurioncn!) Was soll dein narrisches

Mahrchur?

Lege die Hand mir aufs Herz. Hier sctz-lagt kein

Fieber. Die Füße,

Wie die Hände sind warm mir, warm zu den aus-

sersten Spitzen. "