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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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148
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I- A"r römischen Literatur.

Ihm um die Seele gesetzt: er weiß nicht, was er

verlieret,

Ist so tief ertrunken, daß auch kein Bläschen mehr

ausquillt.

Großer Vater der Götter, o strafe wilde Tyrannen

Anders nicht, als wenn sie die Giftaufbrausende Lust

nun

Lange schrecklich umhergetrieben, daß sie die Tugend

Endlich sehn und sich gramend erblassen, weil sie

nicht ihr ist.

Haben im ehernen Stier die Menschen elender ge-

achzet,

Hat das Hangende Schwert den reichbekleidcten

Schmeichler

Jenen Damokles ärger geschreckt:ich fall'! ich

falle!"

Als wenn der Unglückselige sich, im Innersten blaß,

muß

Dinge sagen, die er auch seinem Weibe verhelet.

Als ich ein Knabe noch war, da, weiß ich, wie ich

mich so krank oft

Machte, wenn ich die hohen Reden des sterbenden

Eato

Lernen sollte, damit sie mein Lehrer rasend er-heben,

Daß mein Vater mit seinen geladnen Freunden sie

heiß an-

Staunen könnte! Das war als Knabe! Da es mein

höchster

Wunsch noch war, im Würfel die meisten Augen zu

werfen,

Und das schäbige Eins zu meiden: oder die Nüße