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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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135
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I. Zur römischen Literatur

,35

Leben, und was wir treiben, mit angesehen. Ka-

tonen

Spielen wir, und dann verzeiht! Ich wollte* nicht spotten,

Uber ich muß, so- schwillt mir die Milz von lautem

Gelachter.

Wir Katoncn schließen uns ein, und schreiben be-

giistert,

Jener in Versen, dieser in Pros', ein Hohes, Er-habnes,

Das voll Athcm die weiteste Brust bis zu Ende zu

keuchen

Kaum zureichct. Du ziehst dann, niedlich gekammet,

die neue

Toga an; du steckst den Geburtstagsfestlichcn Onyx

Dir an die Hand, und steigst zum erhabenen Sitze;

von dem Du

Nit gar lieblicher Kehle, die du mit fließendem

Sa stehen

Erst geschmeidig gemacht, mit süßgcbrochenem Auge

Liesest dem Volke dein Werk. Des hoh.nTalius

Abkunft")

Zittert schnöde vor Lust; mit schändlich - heiserer

Stimme

Schrcycn sic dir Beifall zu, nenn deine Verse die

Lenden

Ihnen durchjucken und kitzeln ihr Inneres. O du

verlebter

Kato, für solche Ohren erjagst du leckiger Speise?

>) Die vornehmen Röinerv