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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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134
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1. Zur römischen Literatur.

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A.Niemand?"

p. Zwei oder Keiner!

A.Jammer und Schande?"

p. Und warum? Daß etwa Polydamas*),daß die Trojaner-

Weibchen mir ja nicht einen Labeo vorziehn? Pos-sen !

Wenn das wirbelnde Rom lobjauchzet, mußt du so-gleich nicht

Mit aufjauchzen. Du darfst die Goldwaag' nehmen!

Du mußt Dich

S e l hf t r,' ic h t auswärts suchen! In Rom ?

O wer wollte in Rom nicht

A. , ,Ach, wenn cs nur erlaubt zu reden wäre!"

P. Das darf ich!

Bis zum Alter hinan, von jenen Jahren, in de-nen

Wir das Spielzeug lassen, zu Jahren, da wir er-grauen,

Hab' ich die Sitten meines Geschlechts, und wie wir

erbärmlich

*) Polydamas, ein Trojanischer weiser Held,hier Nero, der gcscheidteste Weise. Labeo,ein ungeschickter Uebersetzer und Nachahmer Ho-mers, ein schlechter, damals aber berühmter Dich-ter. Trojaner - W eibchen sind die Ilömer;die sich bckanneermaaßen vom Helden Aeueas her-schrieben. Unter Nero war der TrojanischeGeschmack hohe Mode.