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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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I. Zur. römischen Literatur.

,-Maaß wußte u. s. w. Dieser Gewohnheitfolgen oft die Lehrer der Philologie, die zur Er-klärung eines Buchs, so viel sie nur können, dengrößten Apparat von Gelehrsamkeit Zusammentragen,und nichts unangcführt lassen, was sich nur eini-germaßen, auch nur durch Umschweife, dahin wohlkönnte ziehen lassen. Fehlen einigen hiezu einge-sammlcte Hülfsmittel ey ! die nehmen die Oory-rriewtarios anderer, Wörterbücher, und solche Trö-ster zu Hülfe, und wissen, es so weit zu bringen,daß man ihre Aufsätze für große Schatzkammernansehc. Mögen sie doch! (t^sc^us cursiurrss ssssäixsriin sczuiäem, sagt Geßner: wer will, sagees nach) oft aber kann man sich solchen Rcichthummit minderm Zeitverluste sammlcn." Statt zudeuten, fahre ich in Geßner fort: er redet jetzt ei-gentlich vom Zerbröckeln eines Autors in der Schule;allein der Schade ist überall derselbe.

Wir wollen uns also einmal die Fabel jenesvon seiner Schwester zerstücktcn Abfyrtus gedenken,und sie uns vorstellen, daß sie ihren Bruder nichtgliedcr - sondern gclenkweise zerhacket, und hier einhalbes Auge (die andre Hälfte liegt weit ab!) dortdie Hälfte vom rechten Ohr, hier den dritten Theilder Nase, dort ein Stück vom Auacnbraune u. si w.hinweggeworfen, alles weit aus einander geworfenhatte: wie doch? hätte der Vater auch wohl arg-wöhnen können: das scy sein Sobn? Eben so wc-nig, als ein der Optik Unerfahrncr eine Anamor-phose sich wird sammlen, und recht vors Auge brin-gen könne». Jsts aber nicht eben so mit der heu-tigen Erläuterungsmethode der classischcn Schrift-