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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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I. Zur römischen Literatur. rr>3

der gelehrte Geßner: *)Seit dem die aus denQuellen selbst geschöpfte Gelehrsamkeit abzunehmenansing; die seltner wurden, die jede Gattung alterSchriftsteller selbst nachschlagen; noch aber solcheübrig waren, die etwa Einen derselben kennen undverstehen mochten: seit dem entstand das Ausleger-Geschlecht, das aller Orten her, aus Gcdachtniß-und Denkmalen zusammenschleppte, was nur etwazur Erläuterung desselben dienen könnte; so dass die,denen der übrige Vorrats, von Gelehrsamkeit fehlte,die sich nicht alles selbst verschaffen konnten, waszur Erklärung seines Sinnes gehörte, durch die Ar-

beit andrer unterstützt, nichts imffen dürften.-

Bei Wiederauflebung der Wissenschaften fanden sichGelehrte, die durch weitlauftige, und nach dem Ge-schmacke der damaligen Zeit, weit und breit beleseneVorlesungen die alten Schriftsteller erklärten. DeslVlsncnnelli, I^omiponii, Lsrouläi, Oaläsrini,^scensii Vorlesungen wurden mit großem Fleißegehöret, und noch jetzt füllen ihre Bande ganzeBibliotheken. Vor andern ist hier die Mühsamkeitdes Mc. ksrotii bekannt, der, um Ein BuchMartials zu erkläre», ganze Schatze lateinischerSprache und Gelehrsamkeit ausschstttete, und einOornn copiae gab, aus dem fast alles gesammeltwerden kann, was man jetzt aus Wörterbüchernsammlet, und aus dem sich auch die Wörterbücher

sehr bereichert.-Nachher gab Salmasius uns

sein ungeheures Werk über den Solinus; indem eraber weder mit Gelehrsamkeit, noch Digressionen

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