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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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117
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I. Zur römischen Literatur.

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wo ecs nicht durch ihre eigne Schilderung thunkonnte, durch ein ausgemahltes Gicichniß alter,grauser, schrecklicher Zeiten. Die Empfindung, derTon der Ode wird mit dem Zuge der grausen Un-ordnung verstärkt, und ist das Digression?

I. 22. Vbi In^uin, <;ui ip>si xepsrcsnat,noniinat. Digression? *) Eben das Abentheuermit dem Wolfe ist ja die Veranlassung der Ode:eben darüber macht ja Horaz die poetische Beinernkling, mit der er anfängt: und eben darüber faßter ja den poetischen Entschluß, mit dem er endigt.Es ist doch grausam, »ns vor sehenden Augen denMittelpunkt des Zirkels zum Berührungspunkte derTangente machen zu wollen..

Wer die griechischen Zeiten, und das National-nnd Stadt - und Familien - und Personal-Interesseder griechischen Spiele und Sieger kennet, .der wirdjede pindarischc Ode für nichts, als wofür sie Pin-dar gicbt, für ein Jirdividualstück halten: und o!welch ein Thema ist je reicher, als ein solches Jn-dividualthema! welch Thema reicher als das Lobeines edcln griechischen Jünglinges, eines Helden,eines Siegers! und von allen seinen lobwürdigcnSeiten! und nach jeder Aussicht griechischer Schütz-barkeit! Hier ein National- dort ein Familien - dortein persönliches Lob! Wer kann nun mit dem,der das Hauptthema Pindars in seinen Zeiten, undin seinem Zndividualfalle für eine wüste und wildeAusschweifung seines aufgebrachten Gehirns halt,

*) x, i36.