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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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Zur römischen Literatur.

halbirt und mehr zu mißdeuten sey, als die:schrent abgebrochen, ohne erst Worte zu suchen,auf!"

2. I-onAus äiZressimres. Ein neuer Canonder horazischen Ode, und oft ein sehr mißbrauchterCanon. Meistens liegt in Horaz bei dem Anscheineeiner solchen Digression was Wichtigers zum Grunde,was er miknehmen, aber nicht zum Gesetze, sondernnach der Individualsituation seiner Ode so mitneh-men wollte; oft ists auch wirklich keine Digression,was wir so zu nennen belieben. Horaz ermuntertden Thaliarchus zur Fröhlichkeit: sey gutes Mutbs,und zieririitts I'Uvis cetera, czui sinrul straversvenws ete. Lsenn Thaliarch zur Freude ermuntertwerden mußte, was natürlicher, als daß er mißver-gnügt war, daß er Unglück hatte? Und was für einpoetisches Bild vom Unglücke, als Sturm, See-sturm ? Und waS für ein paßliches Bild in dasGanze dieser Winterode? Wer fühlt nicht sein Ka-minfeuer mit doppeltem Freudenschaucr gleichsam,wenn der Wind um die Fenster raset, wenn mansich Seestürme dabei gedenkt, wenn von Mccres-gefahren daneben erzählt wird? Wo ist hier die min-deste Digression von Thema der Ode?

Es ist keine Digression, *) wenn Horaz in sei-ner zweiten Ode eine kurze Beschreibung der ZeitenDcukalions giebt: denn so sollen die damaligen

Schrcckwunderzciten i» Nom gedacht werden. Ervermehrt also das Grausen im Zurückdenken an sie,

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