I. Zur römischen Literatur.
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Gelegenheit giebt. Und solche Oden unterscheiden sichdurchaus im Ganzen.
Andernfalls macht Horaz solche schreyende An-fänge sich wohl nicht zur Gewohnheit. Die mchre-stcn seiner auch erhabnen Oden fangen sich mit einerlangsamen Gesetztheit: seine lehrenden Oden ruhig i
und seine Oden der Freude meistens sanft an. Woin der Ode: enrio ckLoickerio sit puciov arrr rrio-ckus etc. der kühne abgebrochene Anfang sey: *)sehe ich nicht. Was ist sanfter und beinahe eleaisch,als wenn ein Gleim um seinen Stille anstimmt:
Wer mäßigt sich in so gerechtem Leide?
Der meine Freud' und aller Menschen Freude,Der Musen Ehre war,
Der ist nichr mehr!
Die erhabensten, die kühnsten der Uzischen Odenfangen sich mäßig an: nur denn ist der Anfang ab-gebrochen, wenn etwa ein lyrischer Ucberfall, ein ly-tisches Blendwerk uns bereitet werden soll, und dasist meistens kurz, außerordentlich. Die abgebrochneHymne des Callimachus ist , und die
vortrefflichsten piNdarischen Oden sind dem Anfängenach sehr gesetzt und mäßig. Ich kenNe keine Regel,die als loaus connnunis von Hora; abgezogen,Und ohttc Verbindung zum ersten Stücke seines lyri-schen Odenbaues erhoben, auch abgebrschner, das ist
*) si. i3s,