I. Zur römischen Literatur. rri
Water des Vaterlandes, von Göttern, die am Blu-te der Römer Rache genommen, auf den, der seinSchwert gegen die Barbaren wandte. — Dies istder Gang der lyri'chcn Muse, dies ist der Haupt-zug des horazischcn Lebens.
Und wie schön weiß er die beiden Stücke deslobenden Gegensatzes zu verschränken. Das Landist voll schrecklicher Vorboten, und voll Strafe derGötter gewesen: das Strafwcttcr ist vorbei; werwird sich der Römer, sie zu entsündigen, annchmcn?Apollo? Er ist suAur Apollo. Venus? Sie istdie Mutter der Römer. Mars ? Er ist d»r Vaterderselben. Merkur? Er ist der Bote der Göttermit seinem Eaducens. Einer steige herab Rom zuentsündigen. Wer ists? hier ein verstvhlncr Winkauf Augustus thut große Wirkung: der Bote derGötter ist da! Merkur in der Gestalt August. AlsBote der Götter, also hat er Casars Tod gcrachet:
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LelSdeeris vitor
Als Bote der Götter gicbl er jetzt Rom Entlundi-gung und Friede. Sogleich verschwinden Wundcr-zcichcn, Götter und Rächer. „Lang, o Kaiser, undglücklich sei unter deinem Volke: und wende deinenArm (von den Feinden deines Vorgängers und Hau-ses ab, lieber) auf die Feinde Roms, die Barbarn!Das sind Kriege, (nicht wie die, die du im Namender Rachgöltcr gefübret hast: bells non Imbiiuvatriunixsios, sondern) die dir Triumphe bringen kön-nen : dann bist du ein Vater deines Vaterlandes. —