I. Zur römischen Literatur.
stütze, Hetzen wie die Einpassung aller einzelnen Re-deglieder das ganze zu einem künstlichen Gebäude,auch in Absicht des lyrischen Ausdrucks mache? —Wer dies .mpsindct, dem wird der lyrische Bau, dassymmetrische ; 8 uni,, guos — Urriia — illunr
wohl nicht Zeit lassen, in einem zweiten Stücke desGebäudes, das sich mit einem Participium schonwieder, als ei» eignes Ganze ansing, hinten nachein ckimnvens zu suchen: sollte auch im Fluge derEhoriambe das Iruno, UIum> mitten inne zwischeniuvilt und äiuiovaas ohne eigentliche Kuppel stehenbleiben. Immer römisch, poetisch, choriambisch: dajenes zwar gut prosaisch und constructionsmaßig, aberdie Fülle, den schwebenden Flug des Sylbenmaaßeszerstört.
3 .
i. r. OA. 2 . Alles Unnütze und Ne-benwerk bei Seite!
Horaz fangt mit einer Erzählung schrecklicherZeiten, grausamer Vorbedeutungen einer göttlichenRache, trauriger Wunderzcichen, und noch traurige-rer Vorfälle an. Er wendet sich: wem wiid Jupi-ter das Amt auftragen, das Volk zu entsündigen?Wird Apollo, oder Venus, ober Mars, oder Mer-kur erscheinen? Plötzlich bricht er ab, und wendetsich an Augustus, aber so geschickt, daß selbst derstrengste Republikaner das Lob billigen, die Wen-dung schön finden konnte. Der schnelle unvcrmuthe-te Uebergang von Göttern auf den Kaiser, von rä-chenden, drohenden, schrecklichen Göttern aus den