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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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ic>4 I. Zur römischen Literatur.

Ja, ich habe noch eins auf dem Herzen, dasich beim Lefcn der klotzischcn Schriften über Horazmehr, als einmal, empfunden. Niemand in der Weltspricht bei aller Gelegenheit vom ingsrrio, smoeno, vomsensu boni et puluri lieber, als Hr. Kl. und nie-mand in der Welt hat die Kritiker mehr, und biszum Ucberdrusse mehr getadelt, tanecjuarrr oinnisvsnustatis expertes, als Cr. B>i dem Anfängeeines jeden Schriftchens, in der Mitte, und am En-de , findet er immer Gelegenheit und Platz, sein in-Aeniurn venustuin, elegans, pulcrunr zu prei-sen, gegen die Lrrtieos aller Zeiten zu preisen, csseiner Zeit, als eine Ausnahme, als den Anfang ei-ner Epoche, als den Stifter einer neuen güldncnZeit des. Geschmacks anzurühmcn; indessen sehe ichdoch dies iugeuiuur vsuusturu nicht immer, wojchs sehen will. Hr. Klotz, den ich nicht die Ehrehabe, von Person zu kennen, scheint eine feurige^zarte Seele zu haben, die den Eindruck des Schö-nen lebhaft fühlet, und mit der Einbildungskraft oftausbildet. Will man mir indessen ein Aber erlau-ben, so glaube ich diese Eindrücke feines Gefühlsnoch zu schnell, zu vorübergehend, als daß sie Grund-sätze, selbsigefühlte Grundsätze des Schönen zurück-lassen, und einen gewissen und festen Geschmack bil-den könnten. Er erhaschte, was ihm auf der erstenFlucht begegnete; allein selten scheint dies Empfund-ne noch zu der Festigkeit der Seele gediehen zu scyn,die man nur durch eignes reifes Nachdenken, unddurch Selbstprüfung erhält. Uebcr einzelne Bilder-chen, über die Oberfläche des Geschmacks, so weitWortkritik, eine flüchtige Empfindung oder Gebächt-niß hinrcicht, mag ihm sein Urtheil gelingen; wo