I. Zur römischen Literatur. >»3
Umschweife cingedrrmgen: so spreche man. So hatneulich (denn die altern will ich nicht ansühre«) neu-lich noch gegen Harduin Michaelis*) gesprochen;aber als Michaelis, als gegen Härduin, würdig, kurz,bündig.
2.
Lomrnsntarius in arrrrnzais postns.Freilich könnten schon einige harduinische Streitigkei-ten dem Racher Horazens Gelegenheit schaffen, ihrs.zu erläutern, und ich wollte, daß Hr. Klotz keinesolche Gelegenheit versäumt hätte. Indessen wünsch-te ich den Lomrnentarins immer von den Vinchi-ciis lieber abgesondert: denn nun, wenn Hr. Klotzseine Streitigkeiten mit Harduin, und seinen Com-mentar über Hora;, und denn noch manche liebeBciseitgedanken untereinander fortlaufcn läßt, die Cita-tioncn des Dichters unter hundert andere Citationen ver-gräbt, bei Harduin Gelegenheit zu commentireu, undbeim Comnuntar wieder Gelegenheit nimmt, au.szu-schweiscn — welche Verwirrung! welch ein Chaosvon Buche!
Ueberdem ist eine Fechtschule nie der rechte Platzeinen Dichter rubig zu lesen, mit ganzer Seele zufühlen und gleichsam mit neuer Heiterkeit der Seelezu erläutern; die bxeqeten des heiligsten Buches hal-ben von dieser Wahrheit zu betrübte Beispiele gegeben.
) Eiuleit. ins N. T. D. iS.