I. Zur römischen Literatur.
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die, wenn von Casar die Rede ist, ihm allenthalbenSanftmuth und Menschenhuld zuflnqen. Völker znbeglücken ist er ein Gott hienicdcn; über ihm aberwaltet der Götter Herrschaft, die alles Un-gerechte , Ucbermütbige beuget. Das lehren in derletztgenannten Dde die Titanen. — Jetzt tritt R e-gu lus hohe Römertugcnd vor den alten Senat;a)die Muse siehe die verwüsteten Tempel, Roms böseSitten, die Ehebrecherin — wie ernst tönt ihreLyra! k) Sanftere Stimmen unterbrechen sie; Wün-sche für den abwesenden, den Staat schützenden Ca-sar,«:) Hoffnung und Freude bei seiner Rückkehr ck),Hoffnung goldncr Zeiten, alter Sitten, Wünsche fürAugustus und dje ewige Sicherheit des Staats, einsakularischer Gesang schließen, s) Welcher RömischeDichter hat edler gereift, als Horaz? Wer hat sichund allen Zeiten einen schönern Kranz gewunden?Auch in der Zusammenordnung der Gedichte, wieverschiedner Blumen in Einen Strauß, ist Horazangenehm und lehrreich. Man kann nicht schönerordnen, Sinnvoller wechseln. Kurz vor Ende derArbeit kommt sein Freund Virgil wieder:
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lVliscc consiliis lireiioin;
Onlcc esi. «lc^i^erc in, loco. —
Gewöhnlich hat mans nur für Höflichkeit ge-halten, wenn Horaz mehrmals versichert, daß erhohen Gegenständen nicht gewachsen sei), daß er nicht
s) III, Z. l,) III, 6, c) III, 14. ü) IV, 5.e) IV, 14. rg.