I. Zur römischen Literatur.
«9
republikanischer Männer und Helden ziehet ibm vor-an. Die an der Lde ein Schulv.rz.ichniß oder eineHindarifche Nachäffung suchen und finden, verstehnfick schlecht auf die Seele des Dichters. Erst hin-ter allen jenen hohen Gestalten sollte das JulischeGestirn aufgelm, und indem der Dichter Anfang undEnde zrfiammenknüpfct, weihet er dem höchsten Gottdas Haus Augusius.
Möge die dem Paris geschehene Weis-sagung deß Nereuss) eine Anspielung auf denAntonius scyn sollen oder nicht, die Lde an dieRömische Fortuna in echten Römerzügcn, k)der Zuruf ans alte gebrochene Schiff, das wiederins Meer will,o) der Gesang der Knaben und Mäd-chen an den Apollo und an die Diana, daßsie das Ungemach des Staats abwenden mögen, 6)der Freudengesang endlich, da Kleopatra besiegt ist, e)sind patriotische 's timmcn aus der früheren Zeit un-sres Dichters. Mit dem dritten und vierten Buch,das er spater bekannt machte, welch eine Periodegeht an! Seine Denkart ist reif worden: die Blu-men sind in Früchte verwandelt. Gewöhnlich liebtman dies bei Dichtern nicht; bei Horaz ist dieseReise sehr liebenswerth. Da stehen die großen Oden :
Olli proksnurn vulgus —
, Liuiell, püUperiern psti —llnztnin et tenscem propositi virum —Oescwnlle coolo — k)
7, rb. d) I, ;5- p) I, >4. ä) I, e) I,k) HI, r - l».