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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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88
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LS

I. Zur römischen Literatur.

narchen zu loben; und damals den Einzigen, wirk-lichen Herrn der Welt, der durch Blurstrome undProscriptioncn zwar nicht auf den Ltron gestiegenwar, doch aber die Republik langsam ermordete,für die Hrraz unter Brutus die Waffen geführt und- bei Pbuippi w.ggeworsen batte, als Glück undSieg sich zu Casar wandten, Ihn sollte der ehema-lige Tribun des B utus, in Grundsätzen der Re-publik eczvem, sein selbst und Augustus würdig,jetzt loden? Nicht etwa nur künst-ich zog sich glwrazaus dem Soi>, , sondern würdig. Zn den zwei er-sten Odenbücbern, die Horaz zuerst bekannt machte,sind wenige Stücke Zbm zugechruben, und in ge-wabltcr Ordnung. Die zweite Ode des ersten Buchsfchi dert alles 'Anbei!, das über Rom gekommen war, alleVersündigungen, die auf ibm lagen, mit starken Zügen.Das Grausen wachst; ein Entsündigcr ist ncthig;wen senden die Gotrer? Einen Apollo? NehmenRomulus, und die Mutter der Römer sich ihresGeschlechts an? Bescheiden überläßt es die Musedem Entlündiger, dem Friedestister der Welt, in wel-ches Gottes Gestalt er unter den Menschen weilenwolle; er weile unter ihnen nur lang' und glücklich!Eine anmuthjgere Vergötterung ist schwer zu denken;ihrer durste sich auch der republikanische Horaz nichtschäm n. Eingeleitet war mit ihr alles si-rncre LobAugustus.

Dicht an Casar Auaustus stellte Horaz seinenFreund Virgil, kann einen Consularen, dann denAgriupa, den Munatius Plancus, den Merkur selbst»jetzt kommt Augustus wieder;*) aber die ganze Reihe