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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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81
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I. Zur römischen Literatur 6r

Tbaliarch, den LaMia aus Sorgen für dieZukunft weckt ach die Nerb ule au<^ Wahrsagun-gen kst die Tyndaris au^ dein Landgut rutt c ,dem Varus Wein zu pflanzen em-v eb t cl), oderseinen Maren und andre Freunde, jetzt Venus unddie Grazien, zu sich einladet s). Die mannigfal-tigsten Formen wählte Hora; zu die'en Lebren derWeisheit, wenn z. B. er jetzt das unschuldige unddurch sich selbstsichere Gemütb wie einen ^eitern, rubigenSee schildert k), jetzt mit dem Knaben, jetzt mitseiner Leyer spricht Z), jetzt wünschend vor den Apollotritt k) jetzt in ernsterem Ton des Lebens Gebrauchlebret i). Ost erinnert er hiebei an die Kürze desLebens, an die elende Nichtigkeit , Bausalligkeit undZerbrechlichkeit aller menschlichen Hoffnungen undWünsche lr), an das kommende Alker I); den Tod-tenlchadel des weisen Archytas sogar läßt er spre-chen, und hieran erinnern rn). Kaum giebt eseine angenehme Weise, die der Dichter zu diesemZweck nicht versucht batte; und oft ists Ein Wort,Ein vorübergehendes Bild, das uns den ganzenZweck und Umfang unsres Dastyns anmutbig inErinnerung bringt; nicht der scheidende Winter, derkommende Len; allein, auch die letzte R.se des Jahrs,auch die zu bald verblühende Rose w). Da dieserCharakter in Horaz so wiederholt, laut und leise dasHerz anspricht, so ist er keinem seiner vielen latei-

a) I. g. 26. d) I. rr. c) l. 17. ä) I. >9.

e) I. 20. 2g. k) I. 22. g)I. 32,38. I'j I. 3i«

i) II. 3. ic>. k) II. ig.. r6. u. s. 1) I. rr.

m) I. 2Z. n) I. 38. II. 3.

HerdersWerke.Lit.u, Kunst, XI. F Höm.Lif.