I. Zur römischen Literatur.
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seinen Standpunkt, seine Laufbahn, sein Ziel; dannsiche wie ec seinen Lauf nahm, wie schwer oderleicht er ihn vollendet. Bei Hora; wirst du eineMenge Annehmlichkeiten finden, die sich oft an EinWort, an eine Wortsetzung oder Wendung anschließ-en und gleichsam in sic verbergen-; yättc der Dich»tcr sie ausgcmahlt, so wäre der feine Zug zur Gri-masse worden und jede Grazie verpinselt. Vielleichthat kein Dichter mehr wie Er durch seine Auslegerund Eommentatoren gelitten, gewiß nicht alleindurch Baxter. Indem sie ihm nachspürten, wo-her er seine Ideen wohl genommen? woraus er ge-zielt haben möchte? und ihn dabei bald in die Po»litik, bald in Gelehrsamkeit begruben, war Anlage,Haltung, Colorit zerstört; verzerrt war die Graziezu einer widrigen Maske. Flieh, Jüngling, dieseSchönheitsmakler, die arsiitrss elkKantiaruiir;mit eignem freiem Blick und Sinn Halts jede Si-tuation mit , ihrer Darstellung zusammen, als obsie die einzige in der Welt wäre. Ein Eabinet dererlesensten Geistesgcmählde, kleiner und großer, wirstdu in diesem Dichter erbeuten. Auch wo er vonandern eine Anlage nahm, bildete und ordnete er,sie nach seiner Weise; Du bilde und ordne sieDir. So z. B. seine Situationen der Liebe.Höchst lächerlich wäre cs, wenn man, sie zusam-mcnnähend, einen Roman aus ihnen, les ainoursä'Horaas dichtete, wie man cs mit Catull,Petra rch und wahrscheinlich auch mit ihm wirk-lich gctban hat. Bei einem lyrischen Sänger (siäi-cerr koinanas l^ras) was kümmern uns seinePrivat - Liebeshändel ? oder wer diese Lydia, jene