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I. Zur römischen Literatur.
O ihr Nacht' und Mahle der Götter! wenn ichund die Meinen
Vor meinem eigenen Hausgvtt speisen, dem mun-tern Gesinde
Ich verkoste; sic essen vergnügt. Wie jedem dieLust kommt,
Leeret der Tischgenoß ungleiche Becher, von allen
Tollen Gesetzen frei. Der nehme große, der andre
Kleinere Trinkpokale; nur wecd' er fröhlicher. So-dann
Wird ein Gespräch, zwar nicht von fremden Dillenund Höfen,
Noch: ob Lepos schlecht oder gar nicht tanze? DieRede
Gilt, was Uns betrifft, was nicht zu wissen Ver-derb ist,
Ob durch Reichthum etwa der Mensch, oder etwain Tugend
Glücklich werde? Was uns zur Freundschaft ziehe?der Nutze
Oder Rechtschaffenheit? was Gut und das edelsteGut fey?
Nachbar Eervius plaudert indeß, wie die Red' c-darbeut,
Fabelchen. Lobt Jemand zum Exempel ArelliuSschnöden
Reichthum; (er wußts nicht besser) so fangt dannEervius gleich an:
„Ein Feldmäuschcn empfing als Gast einmaleine Sladtmaus,
Ihre alte Freundin, im armen kleinen Gemache.Herders Werke z. sch. Sit.«. Kukst. XI. E Köm. L-».