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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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61
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I. Zur römischen Literatur. 6r

Maja's Sehn*)! als daß Du mir eignest dieseGeschenke.

Haben meinen Besitz nie böse Künste vergrößert,

Werd' ich in Fehlern und Schul-d ihn nie mit Wis-sen verkleinern,

Bin ich nicht so ein Thor zu wünschen: „gehöreteJene

„Nächste Ecke doch mir, die jetzt mein Gütchen ent-stellet!

„Zeigte das Glück mir doch einen Geldtopf, etwawie Jenem,

„Der einen Acker pflügt' um Taglohn, drinn einenSchatz fand,

„Und den Acker erstand, und war aus HerkulesGüte

„Jetzt ein Reicher." Wenn, was ich Hab', ich zu-frieden genieße;

O so fleh' ich Dich an, o Merkur, laß Rinder undAlles

Feist gedeihen dem Gutsherrn; nur, ich bitte Dich,Eins nicht —

Seinen Witz; und bleibe fortan mein mächtigerSchutzgott.

Also, sobald ich aus Rom in die Berge mich unddas Bcrgschloß

Ziehe (wovon begönnen die ländlich-schlenderndeMuse

Und die Satyre sonst?) entronnen bin ich auf Ein-mal

Wie dem beschwerlichen Ehregcsuch, so dem bleier-nen Südwind,

) Merkur.