/,8 I. Zur römischen Literatur.
Seine Redcn findet. Wie ich und Lucilius schrei-ben ,
Nimm den Versen das Maas und die Zeit, ver-setze die Worte,
Hier das Letzte zuerst, und zuletzt das Erste, dufandest
Nicht wie zum Beispiel: „Als des Krieges ei-serne Pfosten,
Seine Thore wieder erbrach die scheuß-liche Zwietracht"
Auch im aufgelöfiten Vers Gliedmaafse des Dich-ters.
Jetzo genug! Zu anderer Zeit vom Wesender Dichtkunst.
Hier ist die Frag' allein: ob diese Gattung derVerse
So verdächtig sey, wie du meynst. Ein Sul-cius lauft dort
Und ein Eaprius, heiser sich schreiend; sie ladenzum Richtstuhl.
Räubern sind sie furchtbar; wer aber stille für sichlebt,
Rein an Händen, o der verachtet beide. Dochwärst du
Eölus- und Birrhus- gleich ein Räuber; Sul- ^cius bin ich
Nicht, auch Eaprius nicht; warum dann fürch-test du mich so?
Weder Bude noch Markt verkaufen meine Gedichte,
" Daß sie des Pöbels, daß Tigell-Harmonides
Hand sie
Schwitz-