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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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I. Zur römischen Literatur. 47

Mehr, als Verse machen; auch ist, wer nah'der gemeinen --

Sprache schreibet, wie Wir, kein Dichter. Geist,ein erhabner

Göttlicher Sinn und ein Mund, der großeDinge verkündet,

Ihn beehre der Dichtername.

Man fragte daher auch

Ob die Komödie wohl ein Gedicht sey? da ihr inWorten,

Wie in Sachen, der machtge, scharfe leben-dige Geist fehlt,

Also daß sie sich nur durch veste Maase derSy lben

Von der gemeinen Red' unterscheidet, und sonst-ein Gespräch ist.

Aber wüthet nicht auch der ergrimmte Va-ter im Lustspiel?

Wenn entbrannt in die Metze, der Sohn die reicheGemahlin

Ausschlägt und bei Tage mit Fackeln trunken um-hecläust.

Welche Schande!"

Doch, lebte der Vater, würde Pompon wohl

Lindere Reden hören? Das macht sie nicht zumGedichte,

Daß man gemeine Worte zu Versen knüpfteworinn dann,

Aufgelöset den Vers, ein jeder zürnende Vater