46 I. Zur römischen Literatur.
Ist auf ehliche Frauen entbrannt, auf Knaben einandrer;
Jenen blendet der Glan; von silbernen Albius,staunet
Ucbcr Gefäße von Erz. Der tauscht mit Maarenv n Ost her
Westliche Maaren und stürzt sich in die Fluthen desUnfalls.
Wie der im Sturm zusammengerriebcne Sand. Erbefürchtet
Jetzo Verlust, jetzt hofft er Gewinn — DergleichenPatrone
Fürchten die Verse und hassen die Dichter. „NimmDich vor Jenem
(Heißt es) in Acht! Er tragt Heu auf den Hör-nern! Entkomm' ihm! .
„Laufe, was lausen du kannst. Er schonet selberden Freund nicht,
„Wenn ec sich lachend nur aus schütten kann!—'Hat er Einmal
„Was zu Papier gebracht, das müssen alle nunwissen,
„Wer vom Beckerosen und Teich kommt, Knabenund alte
„Weiber." —
Ist mirs erlaubt, so sprech' ich ein Wörtchendagegen:
Aber vor Allem. Ich- rechne mich nicht zu de-nen, die Ich wohl
Dichternennen möchte; dazu gehöret so Etwas