D I. Zur römischen Literatur. §5
! Doch siehe Crispin! Zur Wette fordert er mich
auf,
„Eins gegen was du willst! Schlag' ein. Top!
wenn du bas Herz hast.
Nimm die Tafel; ich auch. Zeit, Ort, eine Wa-che zum Aufsehn
Werde bestimmt; laß sehn, wer von uns am schn ek-le st en schreibe."
Dank den Göttern, die mich so blöde schufenund Mutharm,
' Daß ich nur selten und dann sehr wenig spreche.
Den Balgen
Die, die verschlossene Lust ausblasend, keuchen undkeuchen
Bis das Eisen schmilzt, — wenn dir es also ge-fallet ,
Magst, o Crispin, du ihnen es nachthun.
Fannins, selig
Ist er! Es steht sein Bild und die Bücherkapsel inhohen
Ehren öffentlich da! und die Ehre kam wie vonl selbst ihm!
Meine Schriften liefet wohl keiner, und selber demj Volke
l Sie zu lesen bin ich zu scheu. — Die Gattung undH , Art ist
Nicht gefällig; es sind der Hörer vick ja selber,
,1 Selber des Tadels Werth. Greif' in die Menge,^ du haschest
H Hier einen Geizigen, dort den Ehresüchtigen. Dieser