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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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I. Zu!r römischen Literatur. 3g

Lust; (wer hatte sie nicht?) wohlan! kann Tu-gend allein dir

Dieses geben, so treib' es mit Muth, vergessenddas Spielzeug.

Ist dir aber die Tugend ein Wort, und der hei-lige Hain dir

Holz; so stehe dich vor, daß den Hafen ein And-rer nicht einnimmt ,

Und den Cibyrischen dir, den Bithynschen Handelverderbe,

Bleib' ein Kramer und runde dir deine tausend Ta-lente ,

Jetzt zweitausend, noch Eins so viel, quadrire denGeldhauf.

Eine begüterte Frau, Credit und Freunde, Ge-schlecht gar,

Schönheit, Alles gewahrt dir die Königin, DivaMoneta.

Svada putzet dich an und Venus, wenn du nurGeld hast

Sklaven hat er, nicht Geld, der Kappadocier König;

Du nicht also.

Man sagt, Lucullus wurde gebeten,

Hundert Purpurcöcke der Bühne zu leihen,Soviele

Hab' ich nicht, doch will ich zusehn und enden, wasd a ist."

Bald schrieb ec:Fünftausende hatten sich Röckegesunden;

Alle stündens zu Dienst, oder so viel als man be-gehrte."