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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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I. Zur römischen Literatur. 35

F a n g' an! Recht zu leben, wer eine Stundenur aufschicbt,

Wartet wie jener Bauer, bis daß der Fluß ab-fliess«;

Aber der Fluß fließt nimmcrbin ab, er fließet undfließet.

Um Geld kümmert man sich, auch seinenStamm zu erhalten

Um eine tüchtge Gemahlin; man rodet Wälder ZuAeck.rn

Wer gnug hat, der lasse sich gnügen und wünschenicht -Mehr sich.

Haus und Hos und ein Geld- und ein Goldhaufnahm dem geplagten

Herrn sein Fieber nie; im Gemüth ihm nimmer dieSorge.

Wohl seyn muß ein Besitzer, wenn fein Zu-sammengebrachtes

Er Zu brauchen gedenkt. Wer unter Begierden undFurcht siecht,

Den beseliget so sein Haus und Besitz, wie denAugen-

KrankeN schöne Gemählde, den Podagristen die Bä-hung ,

Oder die Either Den, dem der Schmutz im Ohre zuSchmerz ward.

Ist das Gesäß nicht rein, so wird Essig, was manhineingießt.

Wollust verachte; sie schadet, erkauft mitSchmerzen die Wollust.

Immer bedarf der Geizige; stell dem Wunschesein Ziel vor.