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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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34 I. Zur römischen Literatur,

Aber was sind denn Wir im Homer? EineZiffer, *) Verzehrer,

Taugenichte, Peneloxe's Freier, AlcinousHofstaat,

Herrchen, um Glatte der Haut ein wenig zu vielbemühet,

Denen auch Schon ist, schlafen bis an den Hel-lesten Mittag,

Und bei Eithergesang Rasttag zu geben der Sorge.

Wie ? Um Menschen zu würgen, dazu stehnDiebe zu Nacht auf;

Und dich selber zu retten, erwachst du nicht? O sowirst du,

Willst du gesund nicht, einst als Wassersüchtigerlaufen.

Forderst du jetzt nicht Licht'und ein Buch vor Tage;du strengest

Jetzo den Geist zu Studien nicht und zum Edelndas Herz an;

O so foltern dich bald, den Wachenden, Neid unddie Liebe.

Was dein Auge verletzt, das entnimmst du eiligdem Auge,

Was das Gemüth verletzt, das sparst du zur Hei-lung ein Jahr hin?

Wer an sänget, hat halb vollendet; weise Zusevn, wag's!

*) D. i. ein Gezahlter ohne Namen. S. das Wer»zeichniß der Namenlosen, aber gezahlten Krieger.Iliaäe L. und sonst.