I. Zur römischen Literatur. 3«
Dir begegne; Du lachst, wenn unter der niedlich-geputzten
Tunica meine gebrauchte West' erscheint, und dieLoga
Schief mir sitzt: Wohlan! wenn meine Philosophieauch
Mit sich streitet, verwirft, was sie eben begehrte,—zurücknimmt,
Was sie verwarf; und braus't; und ganz zum Le-ben nicht einstimmt,
Baut, zerstört und mengt Biereck zusammen undRunde —
Weiß ich, Dm denkst: „der raset solenn-philoso-phisch!" und lachstnicht,
Glaubest auch eben nicht, daß des Arztes, oder desBormunds
Ich bedürfe, den mir der Prätor gebe, da Du mein
Schutzherr bist, und am Freunde, der auf Dichblickt, von Dir abhangt,
Auch ein Kleines, ein schiefgeschnittener Nagel Dichaufbringt. —
Kurz! der Weise steht nur hinter dem Jupiter.Reich ist
Er und frei und geehrt; auch schön; der KönigeKönig;
Und vor Allem gesund, wenn nur — ihm derSchnupfen nicht zusetzt.