I. Zur römischen Literatur. 29
„Pupius ansehcn dürfest." -— Rath Er Dir besser,wie oder
Der, der dem stolzen Glück frei, groß entgegcn-zutreten
Stark Dich ermahnt und geschickt macht?
Früge vielleicht dann etwaMich das Römische Volk, warum ich nicht auch indem Urtheil
Wie im Spazierengehen mich ihm geselle? warumich
Nichr mit Ihm auch haß' oder lieb', anstreb' odermeide?
Mycht' ich antworten ihm, was dem kranken Löwender schlaue
Juchs einst sagte: „Die Tritte da .schrecken michab! HineinwärtS„Gehen alle; keiner hinaus!"
Vielköpfiges Monstrum!
Wem dann soll ich folgen? und was befolgen?Der Eine
Haufen erfreut sich, Zölle zu pachten; ein andererHausen
Macht mit Kuchen und Obst Fangjagd auf geizigeWictwen,
Oder auf reiche Greise, sie in Gehege zu schließen.Vielen wachst im Stillen der Reichthum wuchernd.
— Es sey auch,
Daß aus Trieb Verschiedene Verschiedenes liebenund treiben;