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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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2Ü I. Zur römischen Literatur.

„Bürger, o Bürger, vor Allem nur Geld!

Dann kümmere man sich

Um die Tugend." So lehrt, von unten hinaufbis zum L?bern,

Janus; und Jung und Alt singt ihm dem leh-renden Spruch nach,

Hocherhaben in linker Hand Zinsrate! und Beutel.

„Sitten hast Du, Du hast Gemüth und Sprachund Charakter.

Wenn zu Bierhundcrttausend dir sechs uyd siebennoch fehlen,

-Bleibst Du — vom Pöbel."

Und doch die Knaben selber, im Spiele

Rufen sic: „König ist Der, der'S recht macht!"

Eherne Mauer

Seys dann: Nichts sich bewußt, vor keiner Schuldzu erblassen.

Roscius Ranggcsetz —(sprich, Freund!) wie?

oder der Knaben

Ausruf, der zum König' erklärt nur Ihn, der eSrecht macht —

Jenes alte Lied, das die Eurier einst und Camille,

(Tapfere Männer!) sangen; Was ist das Bes-sere? Rath Dir

Besser Der, der da sagt: „Mach' deine Sachs!

Mit Ehren!

„Wahl! Wo nicht; wie es geht! Nur mache sie !

Bringe Dich auswärts,

„Daß Du näher am Platz die Thränenreiche Ge-dichte

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