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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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26 I. Zur römischen Literatur.

Als Vormundete seufzen; so rinnen unangenehm-langsam ,

Mir die Zeiten dahin, die mir den Entschluß unddie Hoffnung

Zögern, ernst zu treiben Das, was Reichenund Armen

Gleich nützt, oder versäumt, gleich schadet Jungenund Alten —

Dies ABC, mich selbst zu regieren, zu trösten,das fehlt mir.

Sahst Du, sprech' ich zu mir, auch nie indie Wette mit Lynceus;

Triest dein Aug', du verschmähst sie nicht, die hei-lende Salbe.

Hoffetest nie Du gleich, des unüberwundenen Gly-kons

Kraft zu erlangen; Du hütest doch vor Knoten derGicht Dich.

Vor sich kommen, so weit — wenn auch nicht wei-ter — ist Etwas!

Kocht von Geize dein Herz, von unglückseligerHabgier;

Worte giebt es und Stimmen, die diese Schmerzenzu lindern

Mächtig sind, einen großen Theil zu nehmender Krankheit.

Schwellt Dich die Liebe nach Ruhm; es giebt aus-söhncnde Opfer,

Die Dich (hast Du dies Buch dreimal mit reinemGemüthe