26 I. Zur römischen Literatur.
Als Vormundete seufzen; so rinnen unangenehm-langsam ,
Mir die Zeiten dahin, die mir den Entschluß unddie Hoffnung
Zögern, ernst zu treiben Das, was Reichenund Armen
Gleich nützt, oder versäumt, gleich schadet Jungenund Alten —
Dies ABC, mich selbst zu regieren, zu trösten,das fehlt mir.
Sahst Du, sprech' ich zu mir, auch nie indie Wette mit Lynceus;
Triest dein Aug', du verschmähst sie nicht, die hei-lende Salbe.
Hoffetest nie Du gleich, des unüberwundenen Gly-kons
Kraft zu erlangen; Du hütest doch vor Knoten derGicht Dich.
Vor sich kommen, so weit — wenn auch nicht wei-ter — ist Etwas!
Kocht von Geize dein Herz, von unglückseligerHabgier;
Worte giebt es und Stimmen, die diese Schmerzenzu lindern
Mächtig sind, einen großen Theil zu nehmender Krankheit.
Schwellt Dich die Liebe nach Ruhm; es giebt aus-söhncnde Opfer,
Die Dich (hast Du dies Buch dreimal mit reinemGemüthe