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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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I. Zur römischen Literatur.(A n h a n g)

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An Merkur.

Nach Höraz.

Der einst unser Geschlecht mit süßen ListenSeiner Wi dheit entlockt' und best re SittenIhm. anschmcichelte, daß es Gang und Sprach

Zierlicher lernte,

Maja's Sohn,, du Bote der Götter, schlauer,Vielgewandter, beredter Gott, in ScherzenGlücklich, du, der gebognen Lyra leichter

Froher Erfinder,

Manche Täuschung gelang dir, daß ApolloSelbst dir huldigend seinen goldnen Stab lieh,Der die Schatten beruhigt und die frommen

Seelen emporführt/

Fleuch hernieder , Merkur, die hundert AugenJenes listigen ArguS cinzuschläscrn,

Der der Erde den Frieden, der den Völkern

Lugend und Glück raubt.

Daun beginne von neuem deine süßeZauberweise, die Menschen mit der TäuschungHoldem Stabe zu bilden. Komm hernieder,

Bote des Friede,»«.