S2 I. Zur römischen Literatur.
In meinen Blättern dein nicht schweigen,Noch es erduld.n, daß deine viele
Und große Thaten Neides VergessenheitStraffes benage. Weiser, erfahrner Sinn,
Ist dein Sinn; ein in Glück und UnglückGrader rechtschaffener Muth ist dein Muth-
Ein Racher jedes geitzigen Truges, reinVon Geldgewinn, der alles sonst an sich zeucht;Ein Eonsul, nicht für eine Jabrssrist,
Immer ein biedrer, ein treuer Richter c
Der seiner Pflichten Würde dem Nutzen stetsVorzog, mit hohem Blick der Ver übrendenGeschenke wcgwarf, und als SiegerDurch widersirebcnde Haufen durchdrang-
Nicht den, der viel besitzet, ich nenne denDen Glücklichen, der weise der Götter HuldIn ihren Gaben zu genießenUnd zu gebrauchen mit Ernst gelernt hat;
Der auch der Armuth Harte zu tragen weiß,Und arger als den Tod das Verbrechen scheut;Der stirbt für feine lieben Freunde,
Stirbt für das Vaterland unerschrccken.