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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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I. Zur römischen Literatur.

An T i b u l l.

B. I. Ode 33.

Lraure nicht, o Tibull, immer nur eingedenk,Daß dich Glycera nicht liebe; du denkst zu vielDer Trculasen, und weinst flehende Klagen daßSic statt deiner den Jüngern liebt.

Auch Lvkoris, du weißts, Sie mit der kleinen Stirn,Sie, die niedliche, grämt über den Cyrus sich;Welcher wiederum glüht einzig für Pholoö;

Die so wenig den Schändlichen

Lieben wird, als das Reh einen Apulerwolf.

So wills Paphia, die gerne das WidrigeAn Gestalt und Gemüth unter ihr ehern JochGrausam scherzend zusammen zwingt.

Mir auch gieng es vorcmst also. Das schonst»Glück,

Suchte mich und ich lag lieber in Myrtale'sFesseln, die wie das Meer Adria's brausete,

Das Calabriens Buchten höhlt.

An Pyrrha.

B. I. Ode 5.

Wer liebkoset dich jetzt in der anmutbigenGrotte, Roscnumkränzt, duftend in Wshlgeruch?Welchem niedlichen JünglingLockst du, Pyrrha, das blonde Haar?