Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
Entstehung
Seite
16
Einzelbild herunterladen
 

ff

16 I. Zur römischen Literatur-

Derwandelte; der, als sie unfern

Küsten entflog, mit den Rudern nachcilt',

Augustus Casar: (so wie der Habicht treibtAuf zarte Tauben; wie auf HämonifchcnBeschneiten Feldern folgt der schnelleJäger dem Hasen:) daß er den Fesseln

DaS Ungeheuer gäbe; sie aber wähltD.n Tod sich edler; scheuete weibisch nichtDas Schwert, und mit der schnellen FlottsSuchte sie keine verborgne Küsten.

Kükn, anzuschauen die liegende KöuigsburgMit heiterm Antlitz, faßte sic tafper anDie giftige Natter, die die Brust ihrBeißend mit tödlichem Gift erfüllte.

Bei sestbeschloßnem Tode noch trotziger; ''

Dem drohndcn Römer, wahrlich, mißgönnte sie'S,Stolz hinzuführen im Triumphe, ^ .

Eine, die nicht ein gemeines Weib war.

Der Genuß des Lebens.

B. II. Ode 3.

Bei hartem Schicksal suche dir gleichen Muth,Im Glück den mäßigfrohen, von UebermuthEntfernten Sinn, fest zu erhalten,

Dellius, ach! denn du mußt doch sterben;

Ob